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April 2013

„Eine gehbehinderte Königin geht ihren Weg“ Samstag, 25. Mai 19.00 Uhr

Der Vortrag informiert auf unterhaltsame Art über das Leben der gehbehinderten und kinderlosen, sehr geliebten Königin, die außerordentlich kreativ war. Es werden Bilder von romantischen Orten in Potsdam gezeigt, von den Humboldt-Brüdern in Elisabeths Tee-Salon im Berliner Schloss, humorvolle Liebesbriefe mit Selbst-Karikaturen (unter einer Palme in Paretz, in der Badewanne in Charlottenhof), Besuche in Waisen-, Kranken- und Witwenhäusern, wobei die Königin in Kochtöpfe guckte und einmal mit ihrem Krinolinen-Kleid zwischen Küche und Wohnzimmer stecken blieb, dazwischen aber auch Enttäuschungen, wie die Kinderlosigkeit, die Märzrevolution 1848, das Gedicht von der hinkenden Königin, … die letzte Liebeserklärung des Königs im Rollstuhl.

Margret Dorothea Minkels wurde in Bitburg/Rheinland-Pfalz geboren. Seit 1987 wohnt sie in Berlin-Frohnau. Sie ist Mitgründerin und 1. gewählte Vorsitzende der Königin Elisabeth von Preußen Gesellschaft e.V. mit Sitz in Berlin. Dieser überregionale Verein widmet sich der Erforschung und Verbreitung des Wissens über das kunstsinnige Königspaar Friedrich Wilhelm IV. von Preußen und Elisabeth von Bayern. Die Herausgabe der Korrespondenz des Ehepaares ist das erste große Projekt.

 

Eintritt: 7 EURO, erm. 5 EURO