Samstag, 10.10.2020, 19 Uhr Bildervortrag/Lesung „Fünf geheimnisvolle Häuser in Glienicke“

Eine Lesung aus vier Bänden vom „Glienicker Bilderbogen“ mit Andrea Held und dem Orts-Chronisten Joachim Kullmann

Eine mutige Glienicker Familie hielt von 1942 bis 1945 eine Jüdin im Gebäude der heutigen Kita „Mischka“ versteckt und rettete sie vor dem Holocaust. Eine aufregende und spannende Geschichte.

In der heutigen August-Bebel-Straße lebte in den 1930er/1940er Jahren der seiner Zeit bekannte Geologe Prof. Reck mit seiner Frau Ina Reck, geb. von Grumbkow. Bei einer geologischen Expedition nach Island im Jahre 1907 kam es zu einem mysteriösen Todesfall. Genaue Fakten sind bis heute nicht geklärt.

Die politisch-mysteriöse „Barschel-Affäre“ ist wohl vielen aus dem Jahre 1987 in Erinnerung. Uwe Barschel wurde 1944 in Glienicke geboren. Alles weitere erfahren Sie im Beitrag „Uwe Barschel und ein Haus in Glienicke“.

Die sogenannte „Kube-Villa“ stand einst bis April 2020 in der Jungbornstraße. Wer war Minna Kube? Einst verkehrte auch Naziprominenz in der Jungbornstraße 3.

Das „Gasthaus zum Kronprinzen“ ‒ Gasthaus, Flugzeugmotoren als Kriegsbeute, Metallwerkstatt, Filmdrehort mit Artur Brauner und Klaus Kinski, HO-Kaufhaus, Arztpraxis und Heimwerkerladen ‒ wer weiß das alles noch?

Joachim Kullmann lebt seit seinem dritten Lebensjahr in Glienicke. Hier besuchte er die Volksschule von 1942 bis 1950 und machte das Abitur 1954 an der Runge-Oberschule in Oranienburg. Nach dem Studium in Dresden war er von 1960 bis 1993 im Werk für Fernsehelektronik WF Berlin als Labor-Gruppenleiter tätig und Mitbegründer des Technischen Museums vom WF im Industriesalon Berlin-Schöneweide. Seit 1994 beschäftigt er sich mit der Glienicker Orts-Chronik.

Die genannten Themen werden mit entsprechenden Bildern begleitet.

Foto: Joachim Kullmann

Eintritt: 5 EURO, erm. 4 EURO

Voranmeldungen erforderlich bei Hannelore Müller unter 033056/95022 oder info@kulturverein-glienicke.de

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